Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Einführung

Gestaltung ist für die HfG Schwäbisch Gmünd eine innovative Disziplin mit wissenschaftlichen, sozialen und technischen Bezügen. Sie trägt dazu bei, kulturelle, technische und ökonomische Entwicklungen verantwortungsvoll und nachhaltig zu beeinflussen. Die Hochschule verzichtet bewusst auf künstlerische oder kunsthandwerkliche Voraussetzungen in der Vermittlung gestalterischer Grundlagen. Alle vier Studienprogramme setzen dagegen auf wissenschaftliche Erkenntnisse und auf die rationale Begründbarkeit von Gestaltungsentscheidungen.

Gestalterische Grundlagen

Prägend ist die intensive und interdisziplinär angelegte Grundlagenausbildung. Sie bestimmt das spezifische curriculare Modell der HfG und ist wesentlicher Garant für die hohe Qualität des Gestaltungsstudiums in Schwäbisch Gmünd. Hier wird die Voraussetzung zur Lösungskompetenz für zukünftige gestalterische Aufgaben geschaffen: ein verlässliches Repertoire an Methoden, formalästhetischen Erfahrungen und Techniken. In der Grundlagenausbildung werden die Gesetzmäßigkeiten von Fläche und Raum, Licht und Farbe, Zeit und Bewegung systematisch untersucht.

Umfassendes Lehrkonzept

Grundlage des ganzheitlichen Ausbildungskonzepts der HfG ist die strukturelle Verbindung von:

  • schlüssigen Lehrprogrammen,
  • Freiräumen für selbstbestimmtes Lernen,
  • Praxisnähe,
  • internationaler Ausrichtung und
  • hochwertigen Kooperationskontakten mit anderen Institutionen und Unternehmen.

Ziel ist es, Neugier und Wissbegier zu fördern, methodisches Denken zu entwickeln, fachliche Inhalte fundiert zu vermitteln und darüber hinaus die sozialen und interkulturellen Kompetenzen der Studierenden zu stärken. Die offene und produktive Gesprächskultur mit international erfahrenen Dozenten kennzeichnet die Atmosphäre der Hochschule. Alle Studierenden werden durch aufeinander abgestimmte organisatorische und technische Einrichtungen in ihren Lernprozessen unterstützt.

Nach dem Grundlagenstudium in den ersten drei Semestern erarbeiten die Studierenden Projekte mit selbstgewählten Schwerpunkten. Alle Lehrprogramme zielen darauf ab, neben wirkungsvollen Einzelfallstudien weiter reichende Lösungsprinzipien zu erarbeiten und deren Modellcharakter für künftige Gestaltungsaufgaben zu zeigen. Kritisch-methodisches Denken, theoretische Hintergründe und praktische Fertigkeiten gehören untrennbar zusammen.

Schlüsselqualifikationen

Für Wissenstransfer und Wertschöpfung durch Gestaltung sind disziplinäre und kulturelle Grenzüberschreitungen nötig. Die Entwicklung von Schlüsselqualifikationen wie Selbstorganisation, Teamfähigkeit, sprachlicher Ausdruck und interkulturelle Kompetenzen sind deshalb ebenfalls selbstverständlicher Bestandteil der Studienprogramme der Hochschule.

Kernthemen

Zu den Kernthemen in der Kommunikationsgestaltung zählen Kommunikationssysteme und Publikationen, Ausstellungen, Informationskampagnen, die Visualisierung wissenschaftlicher und technischer Inhalte, Leit- und Orientierungssysteme, Erscheinungsbilder von Unternehmen und Institutionen sowie Lehr- und Lernmittel.

Der Studiengang Interaktionsgestaltung befasst sich mit Software-Oberflächen, Maschinen- und Gerätesteuerungen, Internetanwendungen, Informationsterminals und den Einsatzmöglichkeiten neuester Medientechnologien.

Die Produktgestaltung engagiert sich im Entwurf von technischen Konsum- und Investitionsgütern, Werkzeugen, Mobiliar, Messeauftritten, Geräten der Medizintechnik und von am Körper getragenen und genutzten Objekten und bei der Planung von Transport-, Logistik und Mobilitätssystemen.

Designforschung

Anwendungsnahe Designforschung hat an der HfG einen hohen Stellenwert. Alle Forschungs-aktivitäten sind zentral in einem Institut für Angewandte Forschung (IAF) gebündelt. Der Fokus liegt auf Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit den drei Kerngebieten Interaktions-, Kommunikations- und Produktgestaltung. Gegenstand von Forschungsprojekten sind etwa die ergonomische Gestaltung medizinischer Produkte und Systeme oder die Interaktionen zwischen Mensch und gestalteten Produkten oder Systemen.

Gute Aussichten

Das sehr gute Renommee, das die HfG Schwäbisch Gmünd genießt, erklärt die überdurchschnittlichen Arbeitsmarktchancen ihrer Absolventinnen und Absolventen. Die Hochschule bietet nicht nur vielversprechende Aussichten für die Berufspraxis, sie eröffnet auch Wege in die Designforschung. Das Masterprogramm eröffnet neben der Beschäftigung mit hochkomplexen Designaufgaben auch den Zugang zur theoretischen Auseinandersetzung mit Gestaltungsfragen.

Tradition und Vision

Ihre Dynamik und ihre Gestaltungskraft bezieht die Hochschule aus dem Spannungsfeld aktueller wissenschaftlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen und kontinuierlicher Tradition. Diese Tradition ist geprägt durch die lehrmethodischen Einflüsse des Bauhauses und besonders der Hochschule für Gestaltung Ulm.

Innovative Gestaltung tritt für wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit ein. Die Hochschule für Gestaltung ist eine dynamische und lernende Organisation, die ständig bestrebt ist, die hohe Qualität ihrer Studienangebote zu verbessern. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Studierenden ein Höchstmaß an Professionalität erreichen und eine aktive Rolle im Sinne der Nutzer von Gestaltungsdienstleistungen einnehmen. Die HfG will diesem Anspruch künftig verstärkt auch durch berufsbegleitende Studienangebote gerecht werden.

Diese Universität bietet Studiengänge in den folgenden Sprachen an
  • Deutsch

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Programme

Diese Schule bietet auch:

BA

Internet der Dinge - Gestaltung vernetzter Systeme BA

Campusstudium Vollzeit 7 semester October 2017 Deutschland Schwäbisch Gmünd

Die Studierenden erwerben im Bachelor-Studiengang die Fähigkeit zum nutzergerechten Einsatz neuer Technologien. Neben der gestalterischen Auseinandersetzung mit Konzept, Entwurf, Prototyping und der daraus resultierenden Sensibilisierung für die in der Produktentwicklung notwendige Detailqualität, werden in den kooperativen Modulen mit der Hochschule Aalen der transdisziplinäre ‚Design-Thinking-Prozess‘, als auch qualitative Forschungsmethoden angewendet, die bereits in den ‚Theorien angren- zender Wissenschaften‘ gelehrt wurden... [+]

Die Studierenden erwerben im Bachelor-Studiengang die Fähigkeit zum nutzergerechten Einsatz neuer Technologien. Neben der gestalterischen Auseinandersetzung mit Konzept, Entwurf, Prototyping und der daraus resultierenden Sensibilisierung für die in der Produktentwicklung notwendige Detailqualität, werden in den kooperativen Modulen mit der Hochschule Aalen der transdisziplinäre ‚Design-Thinking-Prozess‘, als auch qualitative Forschungsmethoden angewendet, die bereits in den ‚Theorien angren- zender Wissenschaften‘ gelehrt wurden. Diese nutzerzentrierte, qualitative Forschung schafft bei Gestalterinnen bzw. Gestaltern und den Ingenieuren der Hochschule Aalen ein gemeinsames Verstän- dnis von Bedürfnissen, Relevanzen und Bedingungen eines nutzergerechten Einsatzes von Techno- logien. Die daraus hervorgehende interdisziplinäre, wissenschaftliche Kompetenz erzeugt Grundlagen und Argumente für die Entwicklung funktionaler und technischer Möglichkeiten von Schnittstellen ver- netzter Hard- und Softwareprodukte. Die Studierenden werden so befähigt, vernetzte, heterogene Systeme und Produkte prototypisch zu entwerfen. Die Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement findet sich einerseits im angebotenen The- menspektrum der Projektarbeit wieder, als auch in den Modulen der ‚Theorien angrenzender Wis- senschaften'. Hierdurch werden die Studierenden befähigt, Probleme und Chancen aktueller gesell- schaftlicher Trends und Veränderungsprozesse zu reflektieren, Lösungsansätze zu entwickeln und anhand ihrer Entwürfe und Konzepte öffentlich zu diskutieren. Die Studierenden sind dazu befähigt, ihre Konzepte im beruflichen Kontext mit Ingenieuren umzusetzen und fachlich fundiert zu kommu- nizieren. Dabei erlernen sie eine Kommunikationskompetenz, die sich zu einer interdisziplinären Pro- blemlösungssprache entwickelt. Die Studierenden denken und handeln zunehmend kontext-sensitiv, da sie in der Lage sind, flexibel Wissen zu vernetzen und für ihre Belange prototypisch zu übersetzen. Das Programm Die Studierenden erwerben die Fähigkeit zum nutzergerechten Einsatz neuer Technologien, funktio- naler und technischer Möglichkeiten bei der Entwicklung von Schnittstellen und der vernetzten Ent- wicklung von prototypischen Hard- und Softwareprodukten. Die Studierenden werden in Projekten befähigt, vernetzte, heterogene Systeme und Produkte bzw. Monitoring und Entscheidungsprozesse zu entwerfen und zu entwickeln. Der Studiengang findet in Kooperation mit dem Bachelor-Studiengang 'Internet der Dinge – Digitale Technologien in der Anwendung' der Hochschule Aalen statt. Die Studierenden beider Hochschulen erarbeiten sich inhaltliche und interdisziplinäre Kompetenzen in gemeinsamen Lehrveranstaltungen und Projektarbeiten. Die Voraussetzungen Sie besitzen die Fachhochschulreife, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder eine gleichwertige Ausbildung. Die Chancen Die zunehmend vom Prozess der Digitalisierung geprägte Gesellschaft hat sowohl das Berufsfeld der Gestaltung als auch der Ingenieurswissenschaften grundlegend verändert. Absolventinnen und Absol- venten des Studiengangs werden zukünftig diese Potenziale und Chancen für die Wirtschaft, Industrie und Forschung ausschöpfen. Berufsfelder des anwendungsorientierten Bachelor-Studiengangs finden sich daher in Ingenieur- und Design-Büros sowie in Entwicklungsabteilungen und Zukunftslaboren (Think-Tanks) als auch in der Industrie, Medien- und der Informationswirtschaft. Als Entwickler ver- netzter Systeme sind die Absolventinnen und Absolventen dort in der Lage, Problemstellungen und -lösungsansätze zu formulieren, zu visualisieren und prototypisch zu realisieren. Die Studierenden vertreten die Position der Nutzerinnen und Nutzer, streben einen hohen funktionalen und prozessualen Qualitäts- anspruch an und nehmen die Verantwortung einer kritischen Reflexion in der Vermittlung zwischen den Disziplinen wahr. Die Studierenden sind somit Moderatoren im Prozess der interdisziplinären Produktentwicklung, Schnittstelle zwischen Ingenieurwesen, der Gestaltung und der nutzerzentrierten Entwicklung. Gute Studienleistungen ermöglichen die Aufnahme des Masterstudiums. Bewerbungsunterlagen Zum Bewerbungsschluss bis spätestens 15. Mai / 15. November sind folgende Unterlagen vorab einzureichen: Bewerbungsbogen Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung (beglaubigte Kopie oder Abschrift) Lebenslauf Schriftlicher Nachweis über die Teilnahme an einem Studienorientierungsverfahren Nachweise über fachbezogene praktische Tätigkeiten, sofern solche vorliegen und berücksichtigt werden sollen Ein Passbild Mappe Bewerbung für die Studiengänge Interaktionsgestaltung und Internet der Dinge – Gestaltung vernetzter Systeme Die Bewerbungsunterlagen sind am Tag der Eignungsprüfung mitzubringen. In die Unterlagen zur Feststellung der fachlichen/künstlerischen Eignung muss hinein: Die bearbeitete Hausaufgabe, die von der Hochschule gestellt wurde. Eine Erklärung, dass die bearbeitete Hausaufgabe vom Bewerber selbstständig gefertigt wurde. Die Hausaufgabe ist am Tag der Eignungsprüfung mitzubringen. [-]

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